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NRW: 850 Millionen Euro für soziale Wohnraumförderung

24. Januar 2012

Nordrhein-Westfalen will in diesem Jahr deutlich mehr Geld in die soziale Wohnraumförderung stecken. Hauptsächlich neue Wohnungen für Familien mit geringem Einkommen sollen davon gebaut werden. Auch die energetische Sanierung bleibt ein großes Thema.

NRW fördert sozialen Wohnungsbau

NRD: 850 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau Foto: s.media / pixelio.de

Insgesamt 850 Millionen Euro will das Bundesland 2012 in die soziale Wohnraumförderung stecken, 50 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Im Mittelpunkt stehen dabei der Bau von Mietwohnungen für einkommensschwache Haushalte sowie die energetische Gebäudesanierung.

In den vergangen Jahren hat das Land NRW insgesamt circa 11.000 Wohnungen gefördert, davon 4.775 Mietwohnungen und 2.189 Eigenheime als Neubauten, 3.307 Bestandsimmobilien und 652 Wohn¬heimplätze. Die Erhöhung der Mittel für die soziale Wohnraumförderung in diesem Jahr auf 850 Millionen Euro ist nun ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Gebäudesanierung.

Mieten energetisch sanierter Gebäude müssen bezahlbar bleiben

Dabei ist klar, dass die Mieten auch nach der energetischen Optimierung für Haushalte mit kleinem Einkommen tragbar sein müssen. Das investierte Geld soll einkommensschwachen Haushalten in den wachsenden Regionen der Rheinschiene zu Gute kommen. Zusätzlich können Familien mit geringen Einkommen zinsgünstige Darlehen für den Erwerb von Bestandsimmobilien erhalten. Diese weisen dann bereits eine gute energetische Aus¬stattung auf oder wurden Energie einsparend saniert.

In der Jahresplanung des Landes sind 450 Millionen Euro für den Neubau von preiswerten Mietwohnungen vorgesehen. 200 Millionen Euro sind für den Neubau von Eigenheimen für Familien eingeplant und weitere 200 Millionen Euro stehen für die Investition in bestehenden Wohnraum bereit. „Gerade bei der energieeffizienten Modernisierung sind attraktive Angebote und niedrige Hürden notwendig, um die Eigentümer für eine Investition in den Klima­schutz zu motivieren. Daher haben wir die Förderkonditionen optimiert”, erklärt Bauminister Harry K. Voigtsberger (SPD). Besonders gefördert werden der Austausch von Fenstern oder Heizungen und die Dämmung von Fassaden oder Dächern.

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